Business Intelligence (BI) und ERP: Die Vorteile für KMU

Business Intelligence einfach erklärt 
Warum ist Business Intelligence wichtig?
Wo liegt der Unterschied zu Business Analytics? 
Welche Vorteile bringt der Einsatz von BI für Unternehmen? 
Wie hängen BI und Big Data zusammen? 
Business Intelligence in ERP-Systemen 
ERP-Cloud von reybex mit integrierter Business Intelligence 

Business Intelligence einfach erklärt

Business Intelligence beschreibt computergestützte Anwendungen mit dem Ziel, die Planung, Organisation, Steuerung und Kontrolle betrieblicher Leistungsprozesse zu verbessern. Das Analyse-orientierte Verfahren betrachtet Kennzahlen und erstellt daraus ein Reporting.

Das Konzept hat sich über viele Jahre aus den ursprünglichen Management-Systemen in Betrieben entwickelt und wurde notwendig durch:

– Vernetzung globaler Märkte
– Steigende Markttransparenz durch Einsatz von KI
– Kürzere Produktlebenszyklen
– Erhöhte Marktdynamik
– Zeitdruck bei erfolgskritischen Analysen
– Immer größere Datenmengen (Big Data)

Warum ist Business Intelligence wichtig?

Um den Wettbewerbsvorteil langfristig zu sichern, müssen Unternehmen heutzutage ein intelligentes Reporting besitzen. Während Standardberichte lediglich die Frage nach dem „Was ist passiert?“ erlauben, liefern Analysen im Rahmen von Business Intelligence zusätzliche Angaben, resultierend aus den Fragen: „Wo genau liegt das Problem?“ und „Welche Handlungsempfehlungen lassen sich ableiten?“.

Es hat ein Wandel von statischer Abfrage hin zu Prognosemodellen und Optimierungen stattgefunden. Der permanente, geräteunabhängige Zugriff auf KPIs und deren Analysen erlaubt Unternehmen eine hohe Flexibilität und eine schnelle Reaktionszeit. Die Barrierefreiheit der Ergebnisse gewährt operativen Mitarbeitern Einsicht in die Ergebnisse und Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung des Arbeitsumfeldes. Strategische und operative Entscheidungen sind nicht mehr hierarchisch von oben angeordnet, sondern datenbasiert für alle Akteure nachvollziehbar.

Zusammen mit KI-Anwendungen generieren Unternehmen tiefgehende Analysen, die interessante und wichtige Veränderungen am Markt aufzeigen. Der dynamische Markt ist getrieben von der digitalen Transformation und beeinträchtigt die Wettbewerbssituation nachhaltig. Unternehmen sind daher aufgerufen, dynamische Marktstrategien zu entwickeln, mit denen sich beispielsweise neue, bisher nicht vorhandene Märkte entdecken lassen.

Wo liegt der Unterschied zu Business Analytics?

Bei BI geht es in den Analysen vor allem um die Fragen: „Was ist passiert?“, „Wann ist es passiert?“, „Wer ist der Verursacher?“ und „In welchem Umfang fand das Ereignis statt?“. Business Analytics widmet sich einer anderen Fragestellung, die als Basis für zielführende Analysen und Reportings dient. Hierbei geht es mehr um die Fragen nach:

– Warum ist es passiert?
– Wird es wieder passieren?
– Was passiert, wenn wir x ändern?
– Welche Zusammenhänge gibt es?

Business Analytics blickt kontinuierlich auf vergangenheitsorientierte Geschäftsdaten, um sowohl Kenntnisse über abgelaufene als auch kommende Geschäftstätigkeiten zu erlangen. Im Ergebnis erhalten Unternehmer häufig Fragen statt abschließende Antworten, die letztendlich zu untersuchen sind. Der Prozess bietet eine langfristige strategische Komponente zur Entscheidungsgrundlage für das unternehmerische Handeln.

Business Intelligence sammelt Daten, bereitet sie auf und stellt sie für die Entscheidungsfindung zur Verfügung. Hier werden vorab definierte Fragestellungen in Form von multidimensionalen Strukturen und Berichten erstellt. Business Analytics ist als Ergänzung zu Business Intelligence zu verstehen, die neues Verständnis bringt und Muster bzw. Strukturen in den Datenbeständen aufdeckt.

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Quelle: computerweekly.com

Welche Vorteile bringt der Einsatz von BI für Unternehmen?

BI-Systeme bilden heute einen wesentlichen Baustein zur Umsetzung von profitablen Geschäftsmodellen. Dabei werden in die Analysen Kunden, Partner und ggf. weitere Stakeholder einbezogen. Mit entsprechenden Funktionen zur Entscheidungsfindung können:

– Erkenntnisziele festgestellt werden
– Informationen gesammelt und integriert werden
– Analysen und Informationen transformiert werden
– Informationen aufbereitet und verteilt werden

Bei den eingesetzten Techniken geht es vor allem darum, Unternehmen in die Lage zu versetzen, rasch agieren zu können. Umso schneller sich Erkenntnisse über den Markt, die Mitbewerber und Kunden gewinnen lassen, desto eher lassen sich Aktionen planen und Vorteile daraus erzielen.

Mit Business Intelligence profitieren KMU von diesen Vorteilen:

– Zukunftsbezogene Optimierung von Prozessen (Predictive Analytics)
– Automatisierung von Entscheidungsprozessen
– Personalisierung von Präsentationen und Analysen
– Aktive Steuerung der Kommunikationskanäle
– Analyse von Kommunikationsinhalten
– Zugang zu Realtime-Daten
– Benutzerindividuelle Berichte
– Flexibles Ad hoc-Berichtswesen mit Visualisierung
– Systematische Auswertung von Vergangenheitsdaten
– Effektive Prozessführung und -Kontrolle

Wie hängen BI und Big Data zusammen?

Big Data ist seit 2012 ein fester Bestandteil von betriebswirtschaftlichen Auswertungssystemen und seitdem kaum noch aus einer Branche oder einem Bereich wegzudenken.

Als Datenquellen kommen dabei folgende Ressourcen zum Einsatz:
– Maschinen- und Sensordaten
– Webshops
– Social Media
– Internet
– ERP- und CRM-Systeme

Big Data führt Daten aus unterschiedlichen Quellen und Systemen zusammen und verarbeitet diese mit hoher Geschwindigkeit. Big Data bietet Unternehmen eine bessere Analyse der vorliegenden Daten und lässt eine schnelle Entscheidungsfindung zu. Neue Geschäftsfelder entstehen und die Gesamteffizienz in den betrieblichen Prozessen steigt.

Business Intelligence erforscht die Ursachen von Ereignissen, die vorher durch Big Data analysiert wurden. Die getroffenen Entscheidungen können im Rahmen von BI mithilfe von statistischen und qualitativen Analysen überprüft werden. So lassen sich beispielsweise zukünftige Ereignisse im Rahmen von Predictive Analytics vorhersagen und deren Erfolg überwachen bzw. steuern.

Business Intelligence in ERP-Systemen

Damit KMU von den Vorteilen der Business Intelligence profitieren können, ist ein ERP-System notwendig. Dieses sollte die Funktionen nicht nur auf einfache, standardisierte Auswertungen beschränken, sondern neben den analytischen Funktionen auch Business Intelligence bieten. Die so integrierten Übersichten dienen Führungskräften als Wegbereiter für strategische und operative Entscheidungen. Sie zeigen die wichtigsten Kennzahlen in grafischer Darstellung und auf Ist-Daten basierend an.

BI gibt Einblicke in die Geschäftsprozesse und damit die Möglichkeit zur Optimierung. Das führt am Ende auch zu einer Steigerung der Einnahmen. Das wiederum sichert den langfristigen Erfolg des Unternehmens. Die Marktorientierung gilt als Voraussetzung für innovative Flexibilität und zur Sicherheit der Wettbewerbsfähigkeit in diesem dynamischen Markt.

Über 99 % der Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte der Wertschöpfung, stellen fast 60 Prozent aller Arbeitsplätze und rund 82 Prozent der betrieblichen Ausbildungsplätze bereit. – BMWi

ERP-Cloud von reybex mit integrierter Business Intelligence

ERP-Lösungen mit angebundenen BI-Tools wie die von reybex ermöglichen die abteilungsübergreifende Darstellungen von visualisierten Analysen. Die Funktionen im reybex ERP-System stützen sich auf Daten unterschiedlicher Quellen und gestatten die Anbindung externer und interner Datenquellen. Sie stehen jederzeit für Analyseprozesse zur Verfügung und machen sie jederzeit und überall verfügbar.

Die aussagekräftigen Datenvisualisierungen erleichtern es Führungskräften und Managern, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig wird der Bedarf an Datenspezialisten reduziert. Vorhersehende Analysen sind durch intelligente Algorithmen möglich und können so Prognosen über zukünftige Entwicklungen mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit treffen.

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