international online verkaufenLohnt es sich für Händler international zu verkaufen?

Um mit den eigenen Waren einen noch größeren Kundenstamm ansprechen zu können, ist der Schritt Richtung Internationalisierung für Händler unabdingbar. Nach einer Studie von eMarketer aus dem Jahr 2018 schlossen sieben von zehn Kunden einen Kauf auf ausländischen Shopping-Plattformen ab. Höchste Zeit also, sich mit den Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Online-Handels auseinanderzusetzen. Doch welche Vorteile bietet die Internationalisierung konkret und was müssen Händler im Vorfeld wissen?

Gründe für den internationalen Verkauf von Waren

Laut der Studie von eMarketer bestellten 73 Prozent der Kunden innerhalb Europas im Jahr 2018 im Ausland. Außerhalb Europas waren es 57 Prozent der Online-Käufer. Die hohen Zahlen sprechen deutlich für ein großes Interesse auf Seiten potenzieller Käufer, sodass eine zügige Reaktion vonseiten Online-Händlern gefragt ist. Als Hauptargumente für einen internationalen Einkauf führten Kunden an, dass der Preis für die entsprechenden Artikel auf ausländischen Websites oftmals geringer sei oder die gewünschten Waren im eigenen Heimatland nicht erhältlich seien. Da im Verhältnis zur Gesamtzahl an Online-Händlern nur wenige Verkäufer über die eigenen Landesgrenzen hinaus agieren, können Sie sich somit einen Wettbewerbsvorteil sichern und die Verkaufszahlen aufgrund neuer Kundengruppen erhöhen.

Wie können sich Online-Händler den Schritt Richtung Internationalisierung einfach machen?

Insgesamt 96 Prozent der Online-Käufer gaben in der Studie an, dass sie bereits eine Bestellung auf einem Marktplatz getätigt haben. Durch ein Verkäufer-Konto bei dem Marktplatz Ihrer Wahl bieten sich Ihnen demnach unzählige Chancen und Möglichkeiten: Zum einen können Sie im Falle eines international ausgerichteten Vertriebsnetzwerks, das vom Marktplatz zur Verfügung gestellt wurde, deutlich mehr Kunden ansprechen, zum anderen erhalten Sie hilfreiche Unterstützung von den Marktplatz-Experten, sodass Sie Ihre Arbeit und Zeit in andere Projekte investieren können.

Am Beispiel von IMN (International Marketplace Network), einem Joint Venture bestehend aus real, Cdiscount, eMAG und ePRICE, werden Händlern zahlreiche Aufgaben im Rahmen des grenzüberschreitenden Handels vollständig abgenommen. Wenn Sie real.de als Vertriebskanal nutzen, müssen Sie sich lediglich bei IMN anmelden, damit Ihr Sortiment auch auf die anderen gewählten internationalen Marktplätze übertragen wird. Ohne großen technischen Aufwand profitieren Sie dadurch von einer Vielzahl neuer Kunden, haben einen direkten Ansprechpartner beim Marktplatz und können sogar noch sparen, denn Sie zahlen nur Grundgebühren bei real.de, alle weiteren IMN Vertriebskanäle stehen Ihnen ohne monatliche Grundgebühr zur Verfügung.

International Marketplace Network


Grenzüberschreitend verkaufen: Das müssen Sie als Online-Händler beachten

Insbesondere wenn Sie keine Hilfe von Marktplätzen in Anspruch nehmen, müssen Sie einige Aspekte beachten, um den Erfolg des internationalen Verkaufs voranzutreiben.

Eine der wichtigsten Barrieren bei grenzüberschreitendem Handel ist die Sprache: Produktdaten müssen jederzeit in der Sprache des entsprechenden Ziellandes verfügbar sein. Verstehen potenzielle Käufer Ihr Angebot nicht, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach selten zu einer Konversion führen. Darüber hinaus ist es wichtig, die zentralen Bedürfnisse von Kunden in unterschiedlichen Märkten zu analysieren und das Sortiment und die damit verbundene Aufmerksamkeitsgenerierung entsprechend darauf auszurichten. Nicht alle Produkte sind für potenzielle Kunden auf der Welt relevant: Doch gerade dies kann sich auch zum Vorteil für Sie auswirken – nämlich dann, wenn Sie Ihr Sortiment beziehungsweise einen Teil Ihres Sortiments auf nationaler Ebene kaum bis gar nicht verkaufen, jedoch Abnehmer in anderen Ländern finden. Flexible Lieferbedingungen und kundenfreundliche Rücknahmestandards sind ebenfalls wichtige Aspekte, auf die Kunden bei der Wahl eines Verkäufers Wert legen.

Ein Vergleich mit Mitbewerbern ist zudem besonders ratsam in puncto Bezahlmöglichkeiten und Angebotspreise: Sind die Kosten für Ihre Ware höher als die Ihrer Konkurrenten, entscheiden sich Kunden in der Regel für das Produkt Ihres Mitbewerbers. Informieren Sie sich außerdem in jedem einzelnen Land über die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen, die ein Verkauf im Ausland mit sich bringt: So können Anmeldungen und anderer bürokratischer Aufwand notwendig und Abgaben fällig werden, die Sie keinesfalls versäumen sollten.

Grenzüberschreitender Handel ist für alle Händler durchaus relevant, die ihren Kundenstamm erweitern möchten. Um vor allem in der Anfangszeit entsprechende Unterstützung zu erhalten, lohnt sich der Start mit einem Verkäufer-Konto auf länderspezifischen Marktplätzen. Auf diesem Weg können Sie die Hürden eines internationalen Verkaufs langsam kennenlernen und Verbesserungspotenziale ausfindig machen, ohne dass sie sich komplett selbstständig um alle Einzelheiten kümmern müssen. Werden Sie jetzt Händler bei real.de, um anschließend mit IMN und real.de durchzustarten!

Sybille Schäftner real digitalÜber die Autorin:

Sybille Schäftner ist Online-Redakteurin bei real.digital: Neben der Texterstellung für eines der größten Onlineshopping-Portale Deutschlands betreut sie auch den firmeneigenen real2business Blog, auf dem die aktuellen Entwicklungen im Online-Handel im Fokus stehen.

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