Welche Auswirkungen hat Corona auf den E-Commerce?

Allgemeines Wachstum für den Online-Handel

Die Corona-Krise stellt alle vor neue Herausforderungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen scheint der Online-Handel jedoch im Allgemeinen stark von den neuen Gegebenheiten zu profitieren. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) hat zu den Entwicklungen des Online-Handels eine Studie erhoben. Diese ergab ein Wachstum von 13,3 Prozent. Der kumulierte E-Commerce-Umsatz seit Jahresbeginn liegt bei 10,6 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten. Dies entspricht einem Umsatz von 56.024 Millionen Euro.

Wer sind die Gewinner und Verlierer der Krise?

Vor allem Produkte des täglichen Bedarf werden seit der Corona-Pandemie häufiger online gekauft. Hierzu zählen Lebensmittel, Tierbedarf, Drogerieartikel und Medikamente. Nicht verwunderlich ist: Auch Spielwaren, Bücher und Software- und Computerprodukte können ein Plus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Die größten Einbußen verzeichnet die Bekleidungsbranche, sowie die Bereiche Schmuck & Uhren und Auto & Motorrad. Hier haben die Konsumenten am meisten verzichtet. Alle drei Sektoren konnten sich jedoch wieder fangen und mit der Zeit ein Wachstum verzeichnen. Die Bekleidungsbranche kann beispielsweise aktuell ein Umsatzplus von 12,2 Prozent verzeichnen. Als Ersatz für Kino und Konzerte steigen auch die Umsätze im Bereich Musik- und Video-Downloads um 18,7 Prozent. Der BEVH schätzt das Wachstum für den Gesamtmarkt des interaktiven Handels mit physischen Gütern auf zehn Prozent, d.h. 82 Milliarden Euro brutto.

Herausforderungen durch die Corona-Krise

Auch wenn der E-Commerce insgesamt von der Krise profitiert, stellt sie Händler auch vor Herausforderungen.

  1. Lieferverzögerungen: Bedenken Sie, dass es aufgrund der erhöhten Anzahl an Bestellungen und dem eingeschränkten Flugverkehr ins Ausland möglicherweise zu verspäteten Lieferungen kommen kann. Das bedeutet auch für Sie, dass Sie womöglich Ihre gewöhnlichen Lieferzeiten nicht einhalten können. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Lieferausfällen kommen.
  2. Änderungen bei der Zustellung: Um das Infektionsrisiko zu minimieren, verzichten viele Versanddienstleister auf eine Empfängerunterschrift bei der Paketzustellung. Kunden wählen außerdem häufig eine Zustellung an einen Ablageort, an Packstationen oder Paketshops. Aufgrund von behördlichen Regelungen kann es passieren, dass Paketshops geschlossen werden müssen und Ihre Kunde nicht die Möglichkeit haben, Ihre Pakete abzuholen.
  3. Überlastung der Lieferkapazitäten: Wenn Sie momentan sehr gefragte Produkte anbieten, kann es sein, dass sie von den Bestellungen überrumpelt werden und Ihr Bestand nicht ausreicht. Das führt zu Lieferverzögerungen. Für eine schnelle Abwicklung Ihrer Bestellungen ist es ratsam, ein ERP-System wie reybex zu verwenden. So sparen Sie eine Menge Zeit und stellen eine schnelle Auftragsabwicklung sicher.
  4. Lockdowns: Wenn innerhalb eines Landes ein Lockdown angeordnet wird, bedeutet das für Sie, dass es Verzögerungen bei den Lieferungen und auch bei Retouren geben wird.

reybex steht Ihnen auch während der Corona-Krise zur Seite. Auch wenn unser Unternehmen von einem Lockdown betroffen sein sollte, arbeiten wir für Sie aus dem Homeoffice weiter. Dank unserer kurzen Kommunikationswege kommen so keine Veränderungen auf Sie zu.

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