Digitale Produkte – Warum Sie über ihren Verkauf nachdenken sollten

Digitale Produkte sind weit verbreitet und sehr beliebt. Ob Musik, Videos, E-Books oder Online-Kurse – fast jeder nutzt sie und es gibt sie zu fast jedem Themengebiet. Es ist also kein Wunder, dass ganze Unternehmen um digitale Produkte aufgebaut werden, vor allem weil sie nur einmal erstellt werden müssen und immer wieder verkauft werden können. Damit bieten sie, eine Möglichkeit, mit wenig Aufwand zusätzliches Einkommen zu erzielen. Was digitale Produkte sind, wie Sie digitale Produkte automatisiert verkaufen können, welche Vor-und Nachteile sie bieten und welche Arten digitaler Produkte unterschieden werden können, erfahren Sie hier.

Was ist ein digitales Produkt?

Ein digitales Produkt ist ein immaterielles Gut, man kann es also nicht anfassen. Im Gegensatz zu einem materiellen Gut, welches Sie online kaufen, erhalten Sie bei digitalen Produkten nicht das Produkt selbst, sondern eine Datei, einen Zugangscode, Logindaten oder Ähnliches, womit Sie Zugriff auf das jeweilige digitale Produkt erhalten. Ein digitales Produkt kann mehrfach online verkauft und verbreitet werden, die Erstellung ist jedoch einmalig. Beispiele für digitale Produkte sind Musik, PDFs, Videos oder Vorlagen.

Welche Vorteile bieten digitale Produkte?

Digitale Produkte bieten viele Vorteile:

  • Kunden können meist sofort und von überall auf digitale Produkte zugreifen.
  • Im Gegensatz zu physischen Produkten, sind digitale Produkte oftmals die günstigere Alternative.
  • Die Gemeinkosten sind sehr gering, da kein Inventar für ihren Verkauf benötigt wird und Versandkosten entfallen.
  • Die Gewinnmargen sind sehr hoch, da digitale Produkte nur einmal erstellt werden müssen. So entspricht der Großteil des Umsatzes Ihrem Gewinn.
  • Mit einer entsprechenden Software, wie reybex können Bestellungen automatisiert stattfinden und digitale Einkäufe sofort versendet werden. Somit ist der Aufwand sehr gering.
  • Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Ihr Business durch digitale Produkte zu ergänzen.

Was sollte man beachten?

Digitale Produkte können Unternehmen auch vor einige Herausforderungen stellen:

  • Verbraucher werden kostenlose Alternativen vorziehen, wenn Ihr Unternehmen ihnen keinen Mehrwert im Vergleich dazu bietet. Um langfristig auf dem Markt zu bestehen, müssen Sie Ihre Nische also genau kennen.
  • Diebstahl geistigen Eigentums ist keine Seltenheit. Daher sollten Sie Ihre Produkte schützen.
  • Wenn Sie Ihre digitalen Produkte über Vertriebskanäle wie Facebook und Instagram verkaufen möchten, müssen Sie sich an ihre E-Commerce-Richtlinien halten.

Wie Sie mit digitalen Produkten Geld verdienen können

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um mit digitalen Produkten Umsätze zu generieren:

1. E-Books und Online-Kurse

Digitale Produkte ermöglichen es Ihnen, über E-Books oder Online-Kurse Informationen zu einem bestimmten Thema an andere Menschen zu verkaufen. Beispielsweise können Sie eigene Geschichten oder Ratgeber schreiben und Ihre Kunden können sich diese dann ganz einfach herunterladen. Oder Sie erstellen eine Video-Playlist, mithilfe der Sie Ihr Wissen an andere Menschen vermitteln. Eine andere Möglichkeit ist es, kostenlose Inhalte zu erstellen und sie als Lead-Magneten zu nutzen, um Interesse für Ihre kostenpflichtigen Produkte zu wecken.

2. Lizenzen

Für kreative Köpfe ist das Angebot von Lizenzen wahrscheinlich besonders interessant. Diese können Fotos, Videos, Musik, Soundeffekt oder Software über Ihren eigenen Shop oder über Online-Marktplätze anbieten und so anderen Personen oder Unternehmen zur Verfügung stellen. Dabei sollten Sie jedoch an die Provision für die entsprechenden Marktplätze denken. Achten Sie außerdem unbedingt darauf, Ihre digitalen Produkte mit Wasserzeichen und anderen Sicherheitsmaßnahmen zu schützen.

3. Abonnements

Wenn Sie nicht nur einzelne, sondern mehrere digitale Produkte dauerhaft vertreiben möchten, ist es sinnvoll, sie gesammelt über ein kostenpflichtiges Abonnement anzubieten. So erzielen Sie wiederkehrende Einnahmen und können ggf. auch bestehende Aktivitäten im Bereich Content-Marketing monetarisieren. Außerdem besteht die Möglichkeit die Inhalte zu streamen, anstatt sie zum Download anzubieten, da nur Ihre zahlenden Abonnenten Zugriff auf diese Inhalte haben.

4. Webinare

Bei Webinaren handelt es sich um Online-Seminare, die mithilfe von Videos anderen Menschen bestimmte Themen nahebringen sollen. Fragen von den Zuschauern sind ebenfalls möglich, sofern es sich um ein Live-Webinar handelt. Sie können Ihre Live-Webinare aber auch aufzeichnen und so immer wieder für Ihre Kunden zur Verfügung stellen.

5. Podcasts und Hörbücher

Wenn Sie anderen Menschen lieber eine Tonspur, anstatt ein Video zur Verfügung stellen wollen, kommen Podcasts für Sie in Frage. Bei den Themen sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt, ob Wissensthemen, Comedy oder der neuste Klatsch, es ist nahezu alles möglich. Wenn Sie bereits ein E-Book oder die klassische Variante eines Buches veröffentlicht haben, haben Sie außerdem die Möglichkeit, dieses einzusprechen und als Hörbuch bereitzustellen. Beliebte Plattformen für Podcasts und Hörbücher sind z.B. ITunes, Spotify oder audible.

6. Softwaretools und Vorlagen

Eine weitere Möglichkeit, mit digitalen Produkten Einnahmen zu generieren, sind Softwaretools und Vorlagen. Bieten Sie Lösungen für die Probleme einer Reihe von Menschen an, wie z.B. Vorlagen für Lebensläufe, Software für Unternehmen oder Schriftarten für Webdesigner.

7. Musik oder Kunst

Nicht nur T-Shirts oder Print-on-Demand-Produkte sind Möglichkeiten, mit Kunst Geld zu verdienen. Musiker können beispielsweise ihre Lieder als Klingeltöne verkaufen, Künstler können Ihre Werke in Handy-Hintergründer umwandeln.

8. Dienstleistungen

Dienstleistungen können auch in Kombination mit digitalen Produkten angeboten werden. Beispielsweise könnten Sie kostenlose Produkte als Download zur Verfügung stellen, um so Leads für Ihre E-Mail-Liste zu erzeugen. Dies ist bei vielen Online-Unternehmen weit verbreitet. Eine andere Möglichkeit ist es, herauszufinden, welche Ihrer Aufgaben im Rahmen Ihrer Dienstleistung für Ihre Kunden wertvoll sein könnten. So können Sie mit wenig Aufwand zusätzliches Einkommen generieren.

9. Affiliate-Links

Wenn Sie selbst keine Idee oder keine Zeit haben, ein eigenes digitales Produkt zu erstellen, haben Sie auch die Möglichkeit, digitale Produkte von anderen Menschen anzubieten und als Affiliate aufzutreten. Das bedeutet, dass Sie das digitale Produkt eines anderen z.B. über einen Banner oder eine Link auf Ihrer Webseite anbieten. Klickt jemand auf diesen Link, erhalten Sie bei Verkauf eine Provision.

Vorgehensweise: Von der Idee bis zum Verkauf

1.Ideen sammeln

Bevor Sie überhaupt ein digitales Produkt verkaufen können, müssen Sie natürlich zunächst eine kreative Idee haben, die sich verkaufen lässt. Um Ideen zu entwickeln, eignen sich sogenannte Kreativtechniken, wie Brainstorming, Analogiebildungen, Mindmapping oder die Konfrontationstechnik. Überlegen Sie sich bspw., ob Sie Ihren Kunden eine Anleitung für die Nutzung Ihrer Produkte bereitstellen könnten oder ob es Themen gibt, die mit Ihren Produkten eng verwandt sind, zu denen Sie Inhalte erstellen könnten.

2. Recherche

Um digitale Produkte zu erstellen, die Ihre Kunden benötigen, sollten Sie eine umfassende Recherche vollziehen. Durchsuchen Sie Facebook-Gruppen, Blogs und Foren zu Themen, die für Ihre Produkte relevant sein könnten. Analysieren Sie außerdem Kunden-Emails und Produktbewertungen, um herauszufinden, wobei Ihre Kunden Hilfe benötigen und leiten Sie Ideen für digitale Produkte ab.

3.Ideen bewerten

Nachdem Sie Ideen gesammelt haben, sollten Sie diese auswerten und sich fragen, ob Sie mit diesen Produkten auch Umsätze generieren können. Dazu sollten Sie Ihren Markt und Ihre Zielgruppe kennen. Hierfür können Sie beispielsweise eine Keyword-Suche durchführen, um zu erkennen, ob Ihr Produkt benötigt wird. Außerdem sollten Sie Ihre Kunden, z.B. über Ihre Social-Media-Kanäle, nach Feedback fragen.

4.Produkt erstellen

Wenn Sie sich nun für ein digitales Produkt entschieden haben, folgt im nächsten Schritt die Erstellung. Hierbei kommt es auf die Art des Produktes an. Für E-Books eignen sich Microsoft Office oder Google Docs, für Podcasts gibt es spezielle Aufnahmeprogramme oder Sie verwenden Ihr Smartphone. Für Videoformate gibt es ebenfalls spezielle Programme wie z.B. Windows Movie Maker oder Final Cut.

5.Plattform auswählen

Um ihr digitales Produkt nun zu verkaufen, müssen Sie sich entscheiden, über welche Plattform Sie es verkaufen wollen. Verschiedene Marktplätze ermöglichen Ihnen den Verkauf Ihrer Produkte, jedoch müssen Sie eine entsprechende Provision an sie zahlen. Um dies zu umgehen, können Sie Ihr Produkt natürlich auch auf Ihrer eigenen Webseite anbieten. Um den Verkaufsprozess auf Ihrer eigenen Webseite und auf Marktplätzen zu optimieren, eignet sich ein ERP-System wie reybex, mit dem Sie Ihre Produkte automatisiert verkaufen können.

Mit reybex digitale Produkte verkaufen

Wenn Sie über den Verkauf von digitalen Produkten nachdenken, ist es ratsam, auch ein ERP-System zu verwenden. reybex kommuniziert mit den Multi-Channel Schnittstellen Amazon, Rakuten, ebay, idealo und real.de und bietet individuell auf Sie abgestimmte Lösungen.
Nehmen Sie an, Sie möchten ein E-Book verkaufen und dieses über Ihren eigenen Shopware-Shop und über Amazon anbieten. Sofern Sie reybex integriert haben, müssen Sie lediglich die Lizenzschlüssel pflegen, alles andere läuft vollautomatisiert über reybex. Kauft ein Kunde z.B. über Amazon Ihr E-Book, legt reybex eine Bestellung im System an und speichert die Kundendaten. Vom Auftrag bis zur Rechnung erstellt reybex alle Belege. Die Rechnung wird automatisch an die Finanzbuchhaltung übergeben. Der Kunde erhält direkt aus dem System eine E-Mail mit dem Lizenzschlüssel.
Welche Einstellungen Sie tätigen müssen, um digitale Produkte mit reybex zu verkaufen, können Sie hier lesen.

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